JUDITH ON TOUR

 

ERFAHRUNGEN UND Produkttests

 

MEIN TEST 1: NIKON Z6 / Z7

 

Am 30.08.2018 hatten Roger Aebersold, Kurt Siegenthaler und ich die Gelegenheit, die neuen spiegellosen Kameras (Z7 und Z6) von Nikon zu testen.

 

Besonders gespannt war ich auf den Adapterring für meine vorhandenen Objektive.

Mit meinem Universalobjektiv 28 – 300 mm durfte ich vor den Geschäftsräumen der GraphicArt AG in Zürich unter Anleitung von David (Nikon) die Kamera einsetzen.

Und!

Der Adapter macht seine Sache wirklich super.

Durch den Bildstabilisator (5-Achsen) konnte ich trotz reduzierter Verschlusszeit bei 300 mm immer noch scharfe Bilder machen.

Und schnell ist die Neue! Ideal für Eventfotografie.

Sie ist leicht und sehr handlich. Mir liegt sie gut liegt in der Hand und ist sehr wertig gebaut.

Die Menüführung ist fast gleich wie bei meiner D3x. Hinzu kommt der Touchscreen und damit auch die Möglichkeit, darüber auszulösen. Touch – Klick und Bild gemacht.

Neben Fotografie ist auch Filmen möglich. Auf jeden Fall werde ich dies verwenden und bin hier gespannt auf die Ergebnisse.

 

FAZIT

Ich habe mich auf den ersten Klick in die Kamera verliebt.

Für meine Einsatzgebiete und meine Art der Fotografie konnte ich nichts Negatives feststellen. Gute Qualität hat ihren Preis.

Ich habe mir die Z7 bestellt! Ich bin es mir wert!

 

Danke an Urs Ziswiler und das Team für die Organisation und die Betreuung

 

 

MEIN TEST 2: NIKON OBJEKTIV 28 - 300 MM (3.6 -5.6)

So viele haben mir abgeraten, das "Universelle" Objektiv zu kaufen. Zu teuer, eine geringe Lichtstärke. Warum das?

ZU TEUER

Mag sein, mir war es der Preis wert. Und bis jetzt habe ich den Kauf keine Sekunde bereut.

LICHTSTÄRKE

Aus meiner Sicht wird das massiv überbewertet und kann als Kaufgrund nicht im Vordergrund stehen.

Outdoorfotografie macht jeder meistens am Tag. Also bei Blende 6.3 bis etwa 16. Da stört die Lichtstärke überhaupt nicht.

Studiofotografie findet sowieso mit Blitz und manuellem Modus statt. Auch hier brauche ich die Lichtstärke von 2.8 oder so nicht!

Wenn es dunkel wird muss man sowieso die ISO hochschrauben. Bei 2.8 kann man das etwas ruhiger angehen, dafür ist die Tiefenschärfe weg.

Meine Nikon D3x verträgt einiges an ISO und somit kann ich weiter fotografieren.

FAZIT:

Das Objektiv begleitet mich überall hin. Und es wiegt auch nicht viel.

Speziell Outdoor ist es so vielseitig einsetzbar und vor allem, ich muss das Objektiv nicht immer wechseln.

Ganz wichtig ist das Wissen über Brennweite und Verschlusszeit. Stimmt das nicht überein, bekommt man aus der Hand verwackelte Bilder.

Meine Formel  ist für die Verschlusszeit aus der Hand 1/(Brennweite * 1.5)

Also fotografiere ich auf dem S Modus und regle die Verschlusszeit je nach Brennweite nach. Die ISO ist auf Automatic, zwischen 100 - 400)

(c) judith aebersold | fotografie | bildbearbeitung | coaching